Medizinische Traumata
Die intensive Behandlung von früh- oder risikogeborenen Babies führt zu massivem und toxischem Stress. Oft ist bereits die Geburt mit vielen Komplikationen und Krisen verlaufen. Gefolgt wird diese Erfahrung von täglichen Stress und schmerzhaften Eingriffen. Zum Teil können die Eltern in dieser Phase nicht anwesend sein. Wir beobachten in der Folge Entwicklungsstörungen zeigen, weil Babies wenig an ihrer Außenwelt interessiert sind. Gleichzeitig wirken die Babies teilnahmslos oder sehr unruhig. In diesen Fällen sprechen wir von einem pädiatrisch-medizinischen traumatischem Stress (PMTS). Die frühen Anzeichen von traumatischem Stress können in den ersten Lebenswochen beginnen und über Monate anhalten. Mittels Affektiver Reanimation können wir mit den Babies die eigene Traumatisierung behandeln. Damit bahnen wir einen Weg zu einer besseren Selbstregulation und gesünderen Entwicklung.
