Das Konzept

Basierend auf unseren Erfahrungen mit traumatisieren Kindern mit Sondendependenz haben wir in den letzten zwei Jahren das Konzept der Affektive Reanimation entwickelt. Es zielt darin dem Säugling und Kleinkind zu helfen seine Affekte zu erleben, zu äußern und zu regulieren. Die Therapie braucht viel Ruhe und Achtsamkeit für die Bedürfnisse des Kindes und seiner Eltern. Der Säugling hatte gute Gründe sich zurückzuziehen. Auch wenn er sich jetzt nicht mehr schützen muss, so weiß er nicht ob nicht doch eine Bedrohung auf ihn wartet.

Daher ist das wichtigste Element der Therapie ein stabile therapeutische Beziehung mit dem Säugling einzugehen in der sich sicher fühlt. Abschalten ist nicht nur ein psychologische Reaktion sondern auch ein Zustand in dem das Nervensystem auf Vermeidung ausgerichtet wird. Um dem Säugling Annäherung und damit einen Zugang zu seinen affektiven Erfahrungen zu ermöglichen begleiten wir Ihren Säuglingen dabei sein das Selbsterleben wieder zu aktivieren.
Dieses ist im Spiel möglich in dem wir auf eine Integration von Erfahrungen auf verschiedenen Eben hinwirken.

Dabei folgen wir dem Säugling nach und nehmen seine beginnenden Initiativen auf um eine Lebendigkeit zu erreichen, die aufgrund der negativen Erfahrungen verloren gegangen war. 

Beispielhafter Ablauf einer frühkindlichen Traumatherapie

Ambulante Vorstellung

  • Anamnese
  • Spielintervention
  • Beratungsgespräch
  • Dauer: 90 Minuten

Therapiesitzung

  • Spielintervention
  • Eltern-Kind-Therapie
  • Beratung
  • Dauer: 60 Minuten

Intensivtag

  • Spielintervention
  • Eltern-Kind-Therapie
  • Beratung
  • Dauer: 08:00 – 18:00


Titelfoto: insung yoon

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